Der Fall Althaus
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus lag bedingt durch einen Skiunfall mit einer Slowakin, die verstorben ist im Koma. An Einzelheiten über den Unfallvorhergang konnte er sich nicht erinnern.
Aufgrund der hohen Medienaufmerksamkeit und der politischen und wirtschaftlichen Ausmaße fand eine schnelle Prozessverhandlung statt. Dieter Althaus wurde zu einer 33.300 Euro Strafe und zu einem Schmerzensgeld von 5.000 Euro an den Witwer verdonnert.
Ist diese Strafe gerecht und wieso wurde eine Verhandlung so schnell vor Gericht möglich? War das Medienecho zu groß oder wollte Österreich aus den Negativschlagzeilen raus um einen Skiurlaub nicht mit tödlichen Gefahren in Verbindung gebracht zu werden, die der Torismusbranche noch deutlicher Schaden könnten.
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