Youtube und Gema im Streit
Youtube konnte sich für das Abspielen der Musikvideos und die damit verbundenden Rechte, die benötigt werden über den Abspielpreis nicht einigen. Die Gema verlangt 12 Cent für jedes Abspielen eines Videos, was einen TKP (Preis pro tausend Aufrufe) von 120 Euro bedeuten würde. Das Youtube dies in keinster Weise refinanzieren könnte, wird sich jeder der etwas Ahnung von Internet Werbung hat sicherlich denken können. Youtube begründete diese Summe als unverschämt und Sie sei 50 mal höher als das die PRS for Musik (Britische Verwertungsgesellschaft). Außerdem fordert die Gema eine genaue Auflistung welcher Nutzer welche Videos aufgerufen haben soll um die Beiträge jedem Künstler entsprechend vergüten zu können. Youtube argumentierte dagegen, da die Gema nicht explizit aufschlüsseln möchte wenn Sie überhaupt vertritt und Youtube wohlmöglich auch Beiträge an die Gema leistet deren Rechte Sie überhaupt nicht besitzt. Die Gema vertritt 60.000 deutsche und über 1.000.000 Mitglieder weltweit. Die Gema erwirtschaftete 2007 850 Millionen Euro und führte 730 Millionen an die Künstler aus. Die restliche Summe entfiel an die Verwaltungskosten.
Weitere Quellen: Die Topnews | Handelsblatt | Mr Gadget | Netzwertig | Golem | Hilfe beim Leben | Pixonder | Musiktipps24 | Techfieber | Popwolf | Crossrange | Techbanger | Freeweb24 | Wirtschaftsthemen
April 20th, 2009 at 14:57
Ich finde es schade, das ich jetzt keine Musik-Clips auf Youtube sehen kann und meine Favoriten hinfällig sind. Aber es gibt ja auch Alternativen wie MyVideo.de u.a. Mich wundert es nur das es die GEMA ausschließlich gegen Youtube anfechtet. Die Urheberrechte sind die eine Sache, aber auf Youtube werden ja auch offizielle Clips von BMG u.a. reingestellt und zudem werden so “künfitge Stars” doch erst bekannt.